Rettungshundeführer

Ein Rettungshundeführer bringt viel soziales Engagement, Teamgeist und Empathie mit. Neben der Hundearbeit absolvieren die Hundeführer eine Feuerwehr-Grundausbildung und lernen unter anderem Erste Hilfe, Funk, Orientierung, Gefahreneinschätzung und Suchtaktiken.

Ein Ehrenamt mit hoher Verantwortung.

Was einen Rettungshundeführer auszeichnet

Ein Rettungshundeführer vereint hohes soziales Engagement, Teamgeist und Empathie. Unsere Hunde werden niemals mit Druck oder Zwang ausgebildet, ihre Motivation entsteht durch Vertrauen und gemeinsame Erfolgserlebnisse.

Wer sich dieser Aufgabe stellt, investiert viel Zeit, Ausdauer, Disziplin und übernimmt auch finanzielle Aufwendungen, denn alle Einsätze und Trainings erfolgen ehrenamtlich.

Feuerwehr-Grundlagen

Unsere Rettungshundeführer müssen die Truppmann-Grundausbildung (nach FwDV 2) bei der Feuerwehr absolvieren.

Dies beinhaltet auch weitere Module wie z. B. Gefahren an der Einsatzstelle, BOS-Funk, Erste Hilfe, um nur einen kleinen Auszug zu nennen.

Ausbildungs­schwerpunkte

Allgemein:

  • Gefahren erkennen an der Einsatzstelle
  • Grundwissen Statik / Resttragfähigkeit von Gebäuden
  • Technische Hilfeleistung und Unfallverhütung
  • Erste Hilfe für Mensch und Hund
  • BOS-Funk und Kommunikation
  • Erkundung von Suchflächen
  • Karten- und Orientierungsarbeit (Kompass, GPS)
  • Standard-Suchtechniken und Suchtaktiken
  • Psychosoziale Schulungen

Rettungshunde-spezifisch:

  • Flächensuchtaktiken und Thermik
  • Optimale Verständigung im Team (Detachieren)
  • Ausbildung zum Einsatzhelfer
  • Trümmersuche: Taktische Zeichen, Trümmmerkunde, INSARAG-Guidelines
  • Wasserortung
  • Fachfragenkatalog Rettungshunde
  • Verhalten an der Einsatzstelle

So entsteht ein eingespieltes Mensch-Hund-Team, das sicher navigiert, klar kommuniziert und in jeder Lage effektiv Hilfe leistet.

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